Gitarre, Aquarell auf Bütten, ca 40cm x 60cm, Köln 1989
Das Jahr 1989 brachte viele Veränderungen. Mein Studiengang an der FH für Sozialarbeit in Köln neigte sich seinem Ende zu und machte naturgemäß viel Stress und Arbeit. Vielleicht ist es aber gerade dieser Stress, der die Energie auslöst endlich einige langjährige Probleme zu lösen. Meine Projektorarbeit stagnierte nämlich. Ich nutzte selbst hergestellte Farben, die aber unter verschiedenen Temperaturen, im Sommer anders als im Winter, ganz unterschiedliche Eigenschaften hatten. Außerdem waren sie lösungsmittelbasierend und stanken nach Chemie. Gesund war das mit Sicherheit nicht.
Als ich die Ausarbeitung meiner Diplomarbeit zur Seite legte um mal was anderes zu machen, viel mir erst gar nichts ein. In meinem Zimmer mit dem Overheadprojektor einfach ein wenig rumzumalen verbot sich wegen der Lösungsmitteldämpfe. Da reichte es mir und sofort wollte ich einige Ideen umsetzen um die Farbemulsionen auf Wasserbasis umzustellen. Die ganze Nacht hindurch arbeitete ich bis zum nächsten Morgen und hatte dann endlich ein gutes Zwischenergebnis gefunden. Die Farben blieben klar und konnten ohne Lösungsmittel hergestellt werden. Sie perlten, aber waren leuchtstark. Die ersten Bilder gefielen mir sehr gut, da ich aber über keine Kamera verfügte um zu dokumentieren, nahm ich mir einen Büttenbogen und malte die Projektion in Aquarell von der Wand ab.
Die Gitarre ist nicht für jedermann direkt sichtbar, ich habe hier einfach den Hintergrund abgedunkelt um sie deutlicher hervorzuholen. In der Folge bekam ich die Perlung mit Tensiden glatt und habe heute verschiedene Viskositäten zur Verfügung, mit denen ich sehr viel deutlicher arbeiten kann, ohne gegen ein perlendes Zusammenziehen der Farben kämpfen zu müssen. Entscheidend für die „üppigen“ Performances, wie ich sie heute machen kann, war aber auch die Kosten so herunter zu bekommen, dass es möglich wurde die Farben aus Wassergläsern über den Projektor kippen zu können, ohne dabei arm zu werden. Das war ein langer Weg.
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Haben Sie es schon bemerkt? Nichts wird wirklich besser. Sie haben es tatsächlich noch nicht bemerkt, Schwarzmalerei, Verschwörungstheoretiker und Populisten, diese Ausdrücke liegen immer ganz nah, wenn irgendjemand auch nur Fragen nach Faktischem stellt, die den status quo, ob politisch, sozial, oder was auch immer, von Mainstream-Erkenntnisse und Glaubensbekenntnissen ins Wanken bringen könnten.
Slam-fishing nach Bildern im Internet zum Thema NWO.NWO ist die Abkürzung für „Neue Weltordnung“ und meint etwas, was sich die Superreichen und die Mächtigen dieser Erde ausgedacht haben, oder haben könnten, was mit uns und allem anderen und mit dieser Erde geschehen soll.
Ende Mai 2017, lange hatte ich von ihr nichts mehr gehört, denke ich daran sie zu besuchen. Erst will ich anrufen, bald 2 Jahre haben wir uns nicht mehr gesehen, doch dann schreibe ich ihren Namen unwillkürlich in die Suchmaschine und wundere mich über den ersten Treffer.
Buchladen, Meckenheim 2018, Acryllack auf rahmenaufgezogenen Rohkarton, Epoxydharz versiegelt, 70 cm x 50 cm
Es war ein gutes Leben, eine interessante Zeit, die sich mit der Suche nach einem Praktikumsplatz langsam der mittleren Reife und damit ihrem Ende näherte.
Slam ist ein angloamerikanisches Wort für Turnier, Duell, Schlacht. Bekannt wurde der Begriff im deutschsprachigen Raum erst mit dem Tennistunier Grand Slam…
Mein Vater hatte vor unserer Geburt in der höchsten Liga gespielt und da war es jetzt nun wirklich keine Glanzleistung gegen Lokalmatadore aus der Provinz zu gewinnen. Dennoch hatte es dem Architekten immer allergrößte Freude bereitet, seinen Gegnern, meist Doktoren, Managern, oder Geschäftsführern, ihre Grenzen aufzuzeigen.
Klötze am Strand, aufbereitetes Digitalfoto von Wellenbrecherklötzen, Gallizien 2023
Unverhofft an einem Strandabschnitt an der gallizischen Küste gefunden…
midlife, Mischtechnik auf Leinwand, 120cm x 40cm, Köln 2006
…Auch die Midlife-Sequenz ist kein abrupter act, sondern wohl eher eine Phase, ein zeitlich diffus begrenzter Lebensabschnitt, der zum Ende hin in jedem Fall eine Veränderung einläutet, vielleicht sogar eine dem Alter und der geistigen Entwicklung angepasste Verbesserung mit sich bringt. Die Aufgabe, der man eigentlich intuitiv folgt, ist es, das Gute zu bewahren und den Rest der Vergessenheit zu überlassen.
Klötze, Aquarell auf Bütten, 40cm x 40cm, Zülpich 2004
Klötze aus „Grauer Vorzeit“, die ersten Baumaterialien mit denen kleine Menschen der westlichen Zivilisationen ihre Räumlichkeiten gestalteten. Es ist wohl richtig dies in die Vergangenheitsform zu rücken, denn in den heutigen Kinderzimmern wird damit kaum noch gespielt.